Familienhunde

In der heutigen Zeit ist es sicher nicht leicht den richtigen Hundeausbilder für sich und seinen Hund zu finden.

Nicht zuletzt dadurch, weil sich die unterschiedlichsten Meinungen manifestiert haben und jeder sogenannte Hundefachmann sich bemüht, möglichst etwas anderes zu empfehlen als der andere, und jeder für sich beansprucht die Methode schlechthin zur Ausbildung von Hunden zu besitzen. Eines sollte jedem Hundehalter und Ausbilder klar sein: Die Methode existiert nicht! Jedes Tier ist ein Individuum und keines gleicht dem anderen, davon ab, dass auch Lebenserfahrung und vor allem der Halter extrem unterschiedlich sind. Jede Ausbildung sollte auf Hundeführer und Halter individuell abgestimmt sein. Wenn der Hundeführer schon nicht überzeugt ist von seinem Handeln, wie soll er es seinem Hund vermitteln?

Auch die unendliche Masse der Hilfsmittel bringt jeden Laien dazu nur noch verwirrter zu sein. Selbstverständlich kann niemand ohne ein Hilfsmittel einen Hund ausbilden, aber auch diese sollten individuell auf Hund und Hundeführer abgestimmt sein.

Wobei die Voraussetzung immer sein sollte in der richtigen Situation einzuwirken oder eine Hilfe zu setzen. Selbst der doch so harmlose Klicker bringt nur Katastrophen mit sich, wenn nicht zur rechten Zeit geklickt wird.

Die theoretische Schulung des Hundführers steht an erster Stelle, um die Ausbildung ihres Hundes selber zu verstehen und umzusetzen.  Dies ist die Voraussetzung  ein Team mit seinem Hund zu werden.

Natürlich dürfen Hunde nicht zur Gefahr für Menschen werden, aber der Ansatz ist doch sicher nicht in jeweiligen Rassen zu finden. Der Ansatz ist die korrekte Ausbildung unserer Hunde und gerade der " Familienhund" muss doch eine Unmenge von Situationen in seinem Alltag händeln. Es amüsiert mich jedes Mal auf´s neue zu hören, dass der Anspruch an den Hund ja gar nicht so hoch ist, da er doch nur ein Familienhund sein soll. Gerade die Familienhunde brauchen eine gute Ausbildung, um in unserer Gesellschaft positiv aufzufallen. Unzählige Situationen, die für die Menschen selbstverständlich sind, sind für einen Hund das Gegenteil.

Wie soll der Welpe, der acht oder zwölf Wochen auf dem Land mit nichts was tun hatte und schlecht oder gar nicht geprägt wurde, auf einmal in einer Großstadt ankommen und alles machen, was der neue Mensch von ihm erwartet? Gerade diese Hunde haben doch das Wichtigste verpasst.

Ohne jemanden gezielt anzugreifen, denke ich, dass der Großteil der Familienhunde nur aus finanziellen Gründen "gezüchtet" wurden und somit schon mit einem Defizit in die neue Familie kommen. Diese dann unwissend und es gutmeinend, sind innerhalb der kürzesten Zeit und mit Recht völlig überfordert. Das Optimum wäre nach wie vor, wen sich Menschen an Fachleute wenden und sich vorher erkundigen würden. Der VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) hilft auch gerne und jeder Zeit. Ein Züchter sollte auch dem VDH angeschlossen sein und nicht irgendwelcher selbsterfundener Vereine  oder Verbände.

Leider kommen viele wirklich erst, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Dies bedeutet dann aber sicher nicht, dass es nicht lohnt oder zu spät wäre. Nur dass so ein Hund eine intensivere Ausbildung benötigt und mehr Zeit in Anspruch nimmt. Es ist nie zu spät weder für Mensch noch für Hund. Jeder kann lernen, wenn er will. Dies wäre auch bei jedem Hund der erste Schritt. Lernen, dass er lernen will- mit seinem Mensch als Team! Der Hund ist und bleibt ein Rudeltier und jeder will mit seinem Menschen gemeinsam an einem Strang ziehen. Nur wenn diese Basis erreicht ist, macht die Hundeausbildung wirklich Spaß! Es ist auch wirklich keine Schande oder ein Grund sich schämen zu müssen, wenn man sich an Fachleute wendet und nach Unterstützung fragt. Auch  ich gehe nach wie vor auf Seminare und Fortbildungen, um neues zu lernen und eine andere Sichtweise zu bekommen. Hundeausbildung modern betrieben istwirklich Arbiet und erfordert eine lange Ausbildung, die niemals beendet ist.

Es macht doch keinem Spaß seinen Hund ständig zu zwingen ein erwünschtes Verhalten zu zeigen. Spaß macht es erst wenn der Hund sich bemüht dies zu zeigen, damit Frauchen oder Herrchen sich freuen und den Hund bestätigen.

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